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Standard-Anwendungs-Software-Produkt-Familien (SASPF)

Warum SASPF?

Mit der Erneuerung der Bundeswehr von Grund auf, stehen die Streitkräfte vor der größten Herausforderung seit ihrem Bestehen. Ein Bestandteil dieses Transformationsprozesses der Bundeswehr sind Veränderungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie.

Die Notwendigkeit einer schnellen, zuverlässigen und lagegerechten Informationsversorgung zur Unterstützung der Führungsprozesse wurde bereits Mitte der neunziger Jahre erkannt. Es folgten eine Reihe von vertiefenden Untersuchungen, die als Grundlage einer neuen Vorgehensweise dienten. Am 31. Oktober 2000 wurde die SASPF Einführungsstrategie mit dem Erlass des Staatssekretärs gebilligt und deren Umsetzung angeordnet.

Warum SASPF

Durch eine "Standardisierung" der planenden, steuernden und unter-stützenden Bundeswehr-Prozesse und der damit verbundenen Ein-führung von Standard-Anwendungs-Software-Produktfamilien (SASPF) werden zukünftig Redundanzen, Inkonsistenzen und unterschiedliche Aktualitätsgrade bestehender "Insellösungen" der historisch gewachsenen Fachinformationssysteme (FachInfoSys) aufgelöst und Kosten für Softwarepflege und -änderung (SWPÄ) reduziert.

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Ziele von SASPF

Das Projekt SASPF ist in erster Linie ein Organisations- und weniger ein Softwareprojekt. Es bildet den Kern der Modernisierung der Fachinformationssysteme der Bundeswehr und trägt damit zu einer Verbesserung der Qualität von Führungsinformationen bei.

Im Vordergrund der Realisierung des Projekts SASPF steht ein ganzheitlicher Ansatz zur prozessorientierten, funktionsbereichsübergreifenden Integration von Betriebsabläufen der Bundeswehr auf der Basis von SAP-Produkten. SASPF stellt durch die Abbildung der Geschäftsprozesse der Bundeswehr in einem integrierten SAP-System einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der Betriebsabläufe in der Bundeswehr dar.

Mit SASPF können innerhalb der nächsten Jahre etwa 55.000 Nutzer über eine einheitliche Oberfläche auf stets aktuelle Informationen zugreifen. Zusätzlich kommen weitere ca. 85.000 Nutzer im Bereich Employee Self Service hinzu, die z.B. ihre Dienstreise mit SASPF planen und abrechnen oder Urlaube beantragen können. Insgesamt werden in der Endausbaustufe etwa 140.000 Nutzer von der Einführung von SASPF profitieren.


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Stand vom: 30.12.14


https://www.baainbw.de/portal/poc/baain?uri=ci%3Abw.baain.projekt.einzelp.saspf