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Betrieb des Flugplatzes

Die Sicherheit des Flugbetriebs ist beim Betrieb des Flugplatzes oberstes Qualitätsziel und wird gewährleistet durch die Zusammenarbeit der Flugsicherungsdienste

Die Flugsicherung

Man blickt von unten in die Höhe zur Kanzel des Towers der WTD 61

WTD 61, Tower (Quelle: Bundeswehr/ WTD 61)Größere Abbildung anzeigen

Der mit 63 Metern Höhe zweithöchste Flugsicherungskontrollturm Süddeutschlands wird von der Flugsicherung der WTD 61 betrieben.

Von hier aus betreuen die Offiziere der Flugsicherungskontrolle alle An-, Ab-, und Überflüge auf beiden Start- und Landebahnen sowie auf dem zur Dienststelle gehörenden Absetzplatz. Durch die Flugplatz- und Radarkontrolle wird ein reibungsloser und sicherer Ablauf des Flugbetriebs in Manching gewährleistet.

Der für Erprobungen speziell reservierte Luftraum wird ebenfalls von der Flugsicherung der WTD 61 kontrolliert. Bei Erprobungen oder Flügen im In- und Ausland unterstützt die Flugsicherung mittels Flugberatung, Flugsicherung und Flugführung.

Die Wartung und Instandsetzung der Anlage wird von eigenen Mitarbeitern durchgeführt.

Die Platzdienste

Man sieht eine Schneefräse beim Freifräsen einer zugeschneiten Startbahn der WTD 61

WTD 61, Platzdienste (Quelle: Bundeswehr/ WTD 61)Größere Abbildung anzeigen

Um einen sicheren Ablauf des Flugbetriebs zu gewährleisten, ist der Platzdienst der WTD 61 ständig im Einsatz.

Die Startbahn Süd wird täglich gekehrt und auf Verschmutzungen oder Beschädigung überprüft, da schon kleinste Fremdkörper auf der Piste schwerwiegende Folgen bei Start oder Landung haben können. Auch die Startbahnschulter muss von Gras und Schmutz freigehalten werden. Die Startbahn Nord wird wöchentlich und bei Bedarf gekehrt, aber ebenfalls täglich überprüft. Die Startbahnbemalung wird regelmäßig kontrolliert.

Im Winter werden die Startbahnen mittels Schneeräumer schnee- und eisfrei gehalten, wobei bei starker Vereisung eine chemische Enteisung erforderlich sein kann.

Die Bodensicherheit am Absetzplatz wird vom Platzmeister gewährleistet. Bei Absetzübungen steht er in ständigem Funkkontakt mit dem Piloten und sorgt dafür, dass sich keine unbefugten Personen während der Übungen auf dem Gelände aufhalten.

Bei Bau- oder Reparaturmaßnahmen auf den Startbahnen weist der Platzmeister die Bauarbeiter über Verhalten im Flugverkehrsbereich ein und kontrolliert, dass die Baumaßnahmen sauber und ohne Rückstände abgeschlossen werden.

Alle notwendigen Maschinen werden ständig inspiziert und gewartet um immer voll einsatzfähig zu sein.

Geoinformationsdienst der Bundeswehr

Das Bild zeigt den Arbeitsplatz des Geoinformationsdienstes mit Arbeitsgeräten und PC im Tower der WTD 61 mit Sicht auf den Flugplatz

WTD 61, Geoinformationsdienst der Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr/ WTD 61)Größere Abbildung anzeigen

Voraussetzung für einen sicheren und wirtschaftlichen Flugbetrieb ist die zuverlässige Bereitstellung aller erforderlichen geophysikalischen Daten.

Der Geoinformationsdienst der WTD 61 ist zuständig für

  • die regelmäßige Wetterbeobachtung
  • die Wetterberatung des fliegenden Personals der WTD 61 und sonstiger Nutzer des Flugplatzes wie das SAR-Kommando und die Firma EADS
  • den Wetterwarndienst am Flugplatz sowie festgelegte militärische Einrichtungen am Standort Ingolstadt
  • die Unterstützung des Direktors der WTD 61 in allen geophysikalischen Angelegenheiten
  • die Mitwirkung bei Planung, Vorbereitung und Auswertung von Erprobungsvorhaben hinsichtlich geophysikalischer Einflüsse
Die Wetterbeobachtung wird, ergänzt durch die automatisch ermittelten Messdaten, laufend aktualisiert und im Intranet der WTD 61 allen Interessenten angeboten.
Alle Piloten haben über das Netz Zugriff auf die Unterlagen des Wetterbriefing und die aktualisierten Beratungen für die Local Area.
Diese Unterlagen werden zur Dokumentation zusätzlich archiviert.
Hinsichtlich geophysikalischer Einflüsse werden bei Bedarf auch

  • das Flugmedizinische Institut der Luftwaffe,
  • die Standortverwaltung Ingolstadt und
  • andere militärische Dienststellen am Standort Ingolstadt
beraten. Bei Bedarf werden eigene Wetter- und Klimadaten im Auftrag des Deutschen Wetterdienstes auch an zivile Stellen (gebührenpflichtig) abgegeben.

Die Flugplatzfeuerwehr

Man sieht ein Feuerwehrauto der WTD 61 bei einer Löschübung an einem Triebwerksprüfstand

WTD 61, Feuerwehrfahrzeug bei einer Löschübung (Quelle: Bundeswehr/ WTD 61)Größere Abbildung anzeigen

Die Flugplatzfeuerwehr ist für den abwehrenden Brandschutz in der WTD 61 zuständig.

Im Mittelpunkt steht dabei die Sicherstellung des Flugbetriebes durch die Pistenbereitschaft. Zehn Feuerwehrmänner auf drei Großfahrzeugen stehen dabei in unmittelbarer Nähe zur Start– und Landebahn bereit, um im Notfall innerhalb einer Minute eingreifen zu können.

Die Flugplatzfeuerwehr stellt Sicherheitswachen bei Erprobungsaufgaben wie zum Beispiel auf dem Absetzplatz, in den Lärmschutzhallen oder den Freiprüfständen. Vorbeugend werden jährlich ungefähr 1.000 Handfeuerlöscher überprüft und das Personal der Dienststelle in der Handhabung dieser Löschgeräte unterwiesen.


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Stand vom: 17.02.2019


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