Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Dienststellen > WTD 52 > Aufgaben > Sondertechnik 

Sondertechnik

Das Bild zeigt den Simulator beim Testen einer Pilotenausrüstung bei einer extremen Luftströmung

Anblasversuch von Pilotenausrüstung im Simulator (Quelle: Bundeswehr/WTD 52)Größere Abbildung anzeigen

Aerodynamische Belastungsprüfung

Mit Hilfe des Strömungssimulators für aerodynamische Effekte (SaE) wird die Belastung von Objekten, die extremen Luftströmungen ausgesetzt werden, getestet.

So werden z. B. Pilotenausrüstungen im Falle eines notfallbedingten Ausschusses der Besatzung mit dem Schleudersitz untersucht. Die Staudruckfestigkeit der Pilotenausrüstung, wie Helm, Atemmaske oder Rettungsweste, wird getestet. Von einwandfreier Funktion und Schutzwirkung dieser Komponenten hängt im Notfall das Überleben der Piloten ab.

Zudem wird im Strömungssimulator die Funktion mechanischer Komponenten von Raketen und Lenkflugkörpern im Flug unter reproduzierbaren Versuchsbedingungen erprobt.

nach oben

Das Bild zeigt ein Antennentragwerk bei einer statischen Prüfung

Statische Prüfung eines mobilen Antennentragwerkes (Quelle: Bundeswehr / WTD 52)Größere Abbildung anzeigen

Mobile Antennentragwerke

Das Fachgebiet erprobt mobile Antennentragesysteme für den Einsatz in der Bundeswehr mit statischen und dynamischen Belastungstests und überprüft die Funktionsfähigkeit. Im Gegensatz zu einer zivilen Nutzung werden bei der Bundeswehr weitaus höhere Anforderungen an Material, Torsions- und Neigungsverhalten sowie Festigkeit des Gesamtsystems gestellt.

Die Funktionsbereitschaft und Betriebssicherheit von Antennenträgern muss auch bei widrigsten Umweltbedingungen wie Regen, Schnee und Eis oder außergewöhnlichen Windgeschwindigkeiten sichergestellt sein.

Wesentliche zu prüfende Aspekte für Antennentragesysteme sind Sicherheit, Funktion, Handhabung, Stabilität und Festigkeit unter den geforderten Einsatzparametern.

nach oben

Das Bild zeigt eine qualmende Batterie

Entladung einer Batterie (Quelle: Bundeswehr / WTD 52)Größere Abbildung anzeigen

Primärbatterien mit hohem Gefährdungspotenzial

Die Aufgabe „Erprobung von Primärbatterien“ für den Einsatz in der Bundeswehr umfasst Musterprüfungen, Güteprüfungen, Lagerfähigkeitsprüfungen zur ständigen Qualitätsüberwachung und Sonderprüfungen bei Besonderen Vorkommnissen.

nach oben

Das Bild zeigt einen Vibrationstisch innerhalb einer Klimakammer

Vibrationstisch innerhalb einer Klimakammer (Quelle: Bundeswehr / WTD 52)Größere Abbildung anzeigen

Simulation von Umwelteinflüssen im Einsatz

Vor dem Hintergrund des erweiterten Aufgabenspektrums der Bundeswehr mit Auslandseinsätzen in den verschiedensten klimatischen Regionen, werden an die Ausrüstung der Soldaten ständig neue Anforderungen gestellt.

Dazu werden bei der WTD 52 im Umweltprüflabor Tests durchgeführt. Hier ist die wirtschaftliche und realitätsnahe Erprobung einer Vielzahl von Prüfobjekten, wie z. B. Elektronikkomponenten, Batterien oder Munition möglich. Geprüft werden mechanische und klimatische Belastungsszenarien sowie Belastungen unter atmosphärischen Drücken.

nach oben

Minendetektion

Eine große Gefahr in den Einsatzgebieten der Bundeswehr geht von den dort unkontrolliert und in Massen verlegten Landminen aus. Die WTD 52 bearbeitet Fragestellungen der Lokalisierung und Identifizierung von Landminen.

Es werden die unterschiedlichen Verfahren der Minendetektion, wie Einsatz von Metalldetektoren,
Ground Penetrating Radar (GPR), Laser-Akustischer Minensensor (LAMIS) sowie Röntgenrückstreutechnik analysiert und untersucht. Ebenfalls werden eine Reihe von Forschungs- und Technologiestudien hinsichtlich der Kombination unterschiedlicher Verfahren und Sensoren durchgeführt.

nach oben

Das Bild zeigt ein in den Erdboden der Untertageanlage eingelassenes Wasserbecken

Bahnsimulator für Unterwasserballistik (Quelle: Bundeswehr /WTD 52)Größere Abbildung anzeigen

Unterwasserballistik

Die wissenschaftlichen Untersuchungen erstrecken sich von Unterwassersprengversuchen, ballistischen Versuchen mit Torpedos und der Wirkung von Seeminen bis zu Abbrandversuchen von Unterwassertriebwerken unter Simulation von bis zu 600 Metern Wassertiefe.

Dabei steht der WTD 52 in der Untertageanlage eine Vielzahl von Unterwasserprüfständen und entsprechende Versuchstechnik zur Verfügung.

Herausragend ist hierbei der Bahnsimulator für Unterwasserballistik (BASUB)mit einer Wassertiefe von 60 Metern und einem Durchmesser von fünf Metern. Diese Erprobungseinrichtung wird auch durch andere Wehrtechnische Dienststellen, Institute und Firmen im Rahmen von Erprobungen oder wehrtechnischen Entwicklungen sowie durch die Truppe bei der Unterwassersprengausbildung und Tauchübungen genutzt.

nach oben


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 27.11.14


https://www.baainbw.de/portal/poc/baain?uri=ci%3Abw.baain.diensts.wtd52.aufgaben.sonder