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Aus der Geschichte des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

01.09.1950

Die Sonderabteilung "Besatzungslastenverteilung" im Bundesministerium der Finanzen (BMF) wird mit Sitz in Bad Homburg eingerichtet.

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26.10.1950

Theodor Blank (CDU) wird zum "Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen" ernannt. Das "Amt Blank" wurde die Keimzelle des späteren Verteidigungsministeriums.

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12.09.1952

Dem "Amt Blank" werden Teile des Aufgabenbereiches der Sonderabteilung "Besatzungslastenverteilung" übertragen. Der Standort dieses Bereiches wird von Bad Homburg nach Koblenz verlagert und damit in die Nähe Bonns. Die Unterbringung erfolgt in dem von der französischen Besatzungsmacht geräumten ehemaligen Hotelkomplex "Koblenzer Hof" am Rheinufer. Die offizielle Bezeichnung lautet nunmehr "Abteilung V" bzw. "Außenabteilung Koblenz".

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Pfingsten 1953

Der Umzug nach Koblenz ist abgeschlossen.

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1955

Das "Amt Blank" wird in "Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)" umbenannt.

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1956

Aus der Außenabteilung Koblenz wird die "Abteilung XI, Rüstungsamt". Ihre Aufgaben sind die Fertigungsvorbereitung, Beschaffung und Güteprüfung von Wehrmaterial.

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01.12.1957

Per Erlass des amtierenden Verteidigungsministers, Franz Josef Strauß, vom 14.11.1957 wird die Abteilung XI des BMVg in "Amt für Wehrtechnik und Beschaffung" umbenannt.

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08.10.1958

Das "Amt für Wehrtechnik und Beschaffung" wird eine dem BMVg unmittelbar nachgeordnete Oberbehörde und erhält die Bezeichnung "Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB)". Im Gegensatz zur übrigen Bundeswehrverwaltung ist das BWB nicht regional organisiert. Entsprechend der zu erfüllenden Sachaufgaben besteht es aus acht Abteilungen, die alle nach dem Bundeswehr- und Geräteprinzip ausgerichtet sind und durch vier Vorschaltabteilungen unterstützt werden, die sich mit den zentralen Aufgaben der Verwaltung, der allgemeinen Technik, der Güteprüfung und des Vertrags- und Preiswesens befassen. Zum nachgeordneten Bereich gehören die Erprobungsstellen, zwei Marinearsenale und weitere Dienststellen (u. a. Beschaffungsstellen).

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1972

Der Rüstungsbereich wird neu organisiert. Im BWB wird neben den bisherigen Geräteabteilungen die Abteilung "Projektbereich" eingerichtet. Die Projektbeauftragten dieser Abteilung führen ihre Projekte vergleichbar einem "Generalunternehmer" in der Industrie.

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03.10.1990

Im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands wird das Amt für Beschaffung (AfB) der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR als "Außenstelle Berlin" in die Organisation des BWB übernommen. Die Außenstelle ist für den Abbau der NVA-Ausrüstung (Verschrottung, Entsorgung und Verkauf) sowie die Beschaffung von Bundeswehrgerät bei Auftragnehmern in den neuen Bundesländern zuständig.

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28.05.1993

Das Bundesministerium der Verteidigung legt die Aufgabenstellung des BWB und seiner Dienststellen neu fest. Der Aufgabenkatalog enthält nun vorwiegend Managementaufgaben sowie technische Aufgaben mit Schwerpunkt Systemtechnik/Systemintegration.

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Dezember 1996 / Januar 1997

Dem BWB werden alle Aufgaben aus dem Bereich der Informationstechnik (IT) innerhalb der Bundeswehr übertragen. Die Rechenzentren der Bundeswehr und Teile des Bundesamtes für Wehrverwaltung werden in das BWB integriert.

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01.04.2002

Das "Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw)" wird eingerichtet. Die entsprechenden Aufgaben werden vom BWB auf die neue Bundesoberbehörde verlagert.

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15.04.2003

Das BWB hat eine neue Organisationsstruktur eingenommen (Leitungsstab und erweitertes Controlling als Stabselemente der Leitung, vier Projektabteilungen (Management auf Systemebene), zwei Serviceabteilungen (Wirtschaft/Technik und Zentralservice)) mit dem Ziel der Konzentration des BWB auf das Projektmanagement als Kernaufgabe. Fachtechnische Aufgaben werden zu den Dienststellen im Geschäftsbereich des BWB abgeschichtet, die am 29. Juli 2003 ebenfalls eine neue Struktur erhalten haben. Die Umstrukturierung des Amtes orientiert sich an den Zielsetzungen des vom Bundeskabinett am 1. Dezember 1999 beschlossenen Programms "Moderner Staat - moderne Verwaltung". Sie ist Teil des Reformkonzeptes der vom ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker geleiteten Kommission "Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" und damit ein wesentlicher Beitrag auf dem Weg zu einer moderneren und effektiveren Bundeswehr.

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Januar 2004

Das BWB kann mittlerweile auf eine fast 50jährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

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Juni 2005

Im BWB wird der Projektbereich eingerichtet.
Seine Aufgabe besteht in der projekt- und abteilungsübergreifenden Koordination zur Verwirklichung der Vernetzten Operationsführung (NetOpFü). Das Ziel, die Streitkräfte zur Vernetzten Operationsführung zu befähigen, ist für den Transformationsprozess der Bundeswehr von herausragender Bedeutung. Es soll im streitkräftegemeinsamen Verbund eine Führungs- und Informationsdominanz erreicht und so die Effektivität der Streitkräfte erheblich gesteigert werden.

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August 2006

Die Serviceabteilung "Strategischer Einkauf der Bundeswehr" (SAbt E) wird neu eingerichtet. Kernaufgabe der SAbt E ist, die Bedarfsermittlung und Bedarfsdeckung handelsüblicher Güter und Dienstleistungen konsequent weiterzuentwickeln und zu modernisieren.

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30. September 2012

Auflösung des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) sowie des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw)

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1. Oktober 2012

Gründung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)

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Stand vom: 27.11.14


http://www.baainbw.de/portal/poc/baain?uri=ci%3Abw.baain.ueberun.dasbaain.histori